Sonntag, 28. März 2010

Mission Schmuggelfisch erfolgreich

Kollege Judorolle hat's gepackt und rockt jetzt im Norden der Republik.

Donnerstag, 25. März 2010

Goodbye Australia

Die vergangenen 2 Tage bin ich nochmal bei Logan in Brisbane eingekehrt und gestern mit einem Sicherheitstag in Sydney angekommen um die Mission Schmuggelfisch nicht zu gefährden. Da bereits 2 Schmuggelaktionen einwandfrei geklappt haben sehe ich keinerlei Probleme Kollege Judorolle auch nach Deutschland zu importieren.
Heute um 21.45 Ortszeit startet die Mission im Airbus A380 mit einem Zwischenstopp in Dubai. Damit nimmt die Ära Australien sein Ende. Zum Schluss sei noch gesagt, vielen Dank fuer die zahlreichen Kommentare und Malis während meiner Reise und das ihr mich nicht ganz vergessen habt.

Bis die Tage! (sofern ich nicht wegen illegalem Tierhandel den Rest meines Lebens hinter schwedischen Gardinen verbringe)

Montag, 22. März 2010

Fraser Island

In einem 15 stuendigen Busmarathon ging es querfeldein von Airlie Beach nach Rainbow Beach (nie wieder so ne Bus-choose, das nächste mal wird direkt gehitchhikt), wo am Mittag dann das Briefing fuer die 4WD-Tour statt fand. Nach dem Briefing stand dann die Gruppenzuweisung auf der Agenda und siehe da das Dream Team war geboren.


Am nächsten Morgen war es dann soweit, Jeep startklar gemacht, letzte Fahreinweisungen bekommen und das Ziel war klar: Insel rocken bis die Reifen platzen! Das wurde dann nach der Faehrueberfahrt auch umgehend umgesetzt. Mit 80 km/h sind wir zum noerdlichst gelegenen Aussichtspunkt (Indian Heads) gebrettert. Im Anschluss des Strandmasakers haben wir uns mit den anderen 5 Gruppen a 10 Leute am vereinbarten Nachtlager getroffen.


Das Wetter war leider nicht ganz so gut gelaunt wie wir, sodass sich unser Zelt über Nacht in ein Swimmingpool entwickelt hat (aber Watt schalst mucken).

Tag 2 war dann gänzlich Lake McKinsey gewidmet, der im Inneren der Insel gelegen ist. Also statt Sandpiste haben wir den Jeep quer durch den Regenwald gejagt. Vor Eintreffen der Flut ging es dann zurück zum zweiten Nachtlager, allerdings waren nur 2 der Jeeps dort. Egal, die werden schon nachkommen haben wir uns gedacht. Also Zelte aufgebaut und die Kochlöffel geschwungen. Nach 20 min haben wir dann Besuch vom Ranger bekommen, der uns darauf hingewiesen hat, das der Platz nicht unbedingt fuers übernächtigten geeignet sei, denn in der Nacht zuvor gab es 8 Dingoattacken. Super Sache, also auf zum nächsten Platz. Problem war nur, das die Flut im Anmarsch war und die Dunkelheit einbrach. Demnach hiess es, alle Mann die Zelte einpacken und die Kochtöpfe sicher verstauen. Eine halbe Stunde später war es dann schliesslich komplett dunkel und zur Begeisterung vor allem fuer unsere weiblichen Passagiere kam dann noch ein wenig Nebel dazu. Achja die Flut machte auch kein Halt und der gesuchte Campingspot war ebenso unauffindbar. Aus Rücksicht zweier kurz vor dem Zusammenbruch stehenden Mädels haben wir dann beschlossen ins nächst gelegene Dorf zu fahren und dort die Nacht zu verbringen. Wie der Zufall es will haben wir dann auf dem Weg letztendlich doch noch den Spot gefunden, wo der Rest der Gruppe schon auf uns gewartet hat. Auf dieses, wie ich finde, geniales Erlebnis gab es dann erstmal ein paar Bierchen.

Am Tag 3 und somit dem letzten Tag des Trips galt es dann nochmals den Jeep zu quälen und am Lake Wabby zu relaxen, bevor es am Nachmittag mit der Fähre Zurück zum Festland ging.

Mittwoch, 17. März 2010

Whitsunday Islands

Unter rauhesten Bedingungen ging es am ersten Tag in eine windgeschützte Bucht in der sich die ersten Seekrank geplagten Mitstreiter erholen konnten. Dort dann erstmal einen kollektiven Umtrunk zu uns genommen. Am nächsten Morgen ging es dann zum weltberühmtem Whitehaven Beach, der als bester Strand der Welt gilt. Danach hiess es dann relaxen, schnorcheln, tauchen und nochmals relaxen. Auf Grund des anstehenden Zyklons haben wir uns schon am Morgen des letzten Tages auf den Rückweg in den sicheren Hafen gemacht. Auch die Ruecktour war dann vom Bild der über die Reling hängenden Leuten geprägt. Trotz des nicht ganz so spitzenmaessigen Wetters war es dank der super Crew ein gelungener Trip. Nur Kollege Judorolle hat es gar nicht gefallen. 3 Tage Seekrank gewesen, Fliegen gefaellt ihm halt doch besser.

Sonntag, 14. März 2010

Cairns - Townsville - Airlie Beach

Nach einer kleinen Abschiedsfeier mit der Bootscrew hab ich am Samstagmorgen meinen Hitchhike-Trip nach Airlie Beach (650 km) gestartet. Mit dem ersten Lift ging es von der City zum Highway. Dort angekommen ging es mit 2 weiteren Lifts nach Innisville, wo mich schliesslich Ulrika und Marc aus Schweden aufgegabelt haben.


In Townsville sollte es dann auch erstmal genug gereise fuer den Tag sein. Also schnell noch Sachen fuer ein paar Buerger eingekauft und am Strand ein fuerstliches BBQ genossen. Von dem Platzverweis wegen Trinken in der Oeffentlichkeit haben wir uns natuerlich nicht unterkriegen lassen und eine zuenftige Kneipentour gestartet. Die Nacht hab ich dann auf dem Boden von Ulrika's und Marc's Van verbracht und am Morgen den 2ten Part meiner Odyssee nach Airlie Beach in Angriff genommen. Nach geschlagenen 5 min hab ich dann einen Lift von den 4 Englaendern Tobi, Andy, Frank und Olli direkt nach Airlie Beach bekommen. In Airlie Beach dann erstman ins Hostel eingecheckt und morgen gehts mit der New Horizon auf einen 2taegigen Segeltrip nach Whitsunday Island.

Donnerstag, 11. März 2010

Reef Encounter - Great Barrier Reef




7 Tage und 19 Tauchgaenge spaeter bin ich mit meinem Advanced Diver wieder auf festem Boden angekommen. Die Crew war einfach Top und die teaglichen Tauchgaenge am Great Barrier Reef haben das allmorgendliche Weckprozedere um 05.30h wieder wet gemacht. Eine Woche Kuechenhilfe und Putzfrau spielen fuer freie Unterkunft und das beste Essen aller Zeiten plus taeglich 3 Tauchgaenge waren ein unglaubliches Erlebnis dazu noch super Jungs kennen gelernt. Gestern galt es dann erstmal den Stress der vergangenen Tage mit den Jungs vom Board mit ein wenig Bier runterzuspuelen. Anschliessend in Pete's Haus eingekehrt und nach einer Woche Kajuete mal wieder in einem anstaendigen Bett geschlafen. Das Haus konnte sich mal gediegen sehen lassen. In den Bergen von Cairns im Regenwald gelegen konnte es mit 4 Schlafzimmern, Pool und sonstigem Zipp und Zapp ueberzeugen.


Heute hab ich dann schliesslich den Segeltrip nach Whitsunday und den 4WD Trip nach Fraser Island gebucht. Das soll dann auch das Ende meines Trips sein. Seht mir also nach das nicht mehr allzu viele Eintraege folgen.

Freitag, 5. März 2010

Cairns - Arbeit nervt

Wer hätte das gedacht, kurz vor Ende meines Trips steige ich nochmal ins Arbeitsleben ein. Neuster Tatort ist das Luxustauchboot Reef Encounter.


Ich helf ein wenig in der Kueche aus und putz das Deck, dafür erhalte ich dann Kost und Logie frei und die Tauchgänge gibt's auch noch oben drein for free. Also eine Woche am Great Barrier Reef tauchen umsonst. Wicked!

Cairns - Mission Schmuggelfisch

Die Schmuggelaktion hat einwandfrei funktioniert, damit steht der Einreise fur Kollege Judorolle nach Deutschland nichts mehr im Wege. Ihm gefaellt das Fliegen super. Er denkt gerade darüber nach seine Fluglizenz zu erwerben und andere Kampffische rund um den Globus zu transportieren.

Dienstag, 2. März 2010

Brisbane - Hello again

Nach 11 Tagen Fiji bin ich wohl erhalten und Sonnen gebraeunt wieder in Brisbane angekommen und das Wiedersehen mit Kollege Judorolle gefeiert, der mittlerweile Sensationsstatus im Hostel erreicht hat. Also Kollege Judorolle geschnappt und mich bei Logan fuer 2 Tage eingenisstet. Das Wetter hier in Brisbane erlaubt sich aber wieder eine Dreistigkeit, die nicht hinnehmbar ist. Darum gehts heute mit dem Flieger nach Cairns und damit gleichzeitig die Generalprobe Kollege Judorolle nach Deutschland zu schmuggeln. Der Plan sieht wie folgt aus: Kurz vor Abflug wird Kollege Judorolle in ein 2fach verstaerkten Plastikbeutel verfrachtet und in der Seitentasche meiner Boardshort ins Flugzeug reingeschmuggelt. Da es nur ein Kurzstreckenflug ist, wird ich ihn auch dort behalten. Nach erfolgreicher Landung kehrt er denn wieder in sein normales zu Hause einer Plastikflasche zurueck.

Sonntag, 28. Februar 2010

Fiji - Pacific Harbour, Natadola Beach

Morgens aus dem Hostel ausgecheckt, auf den Weg zum Strand erstmal flux in ein 5-Sterne-Resort reingeschmuggelt, um dort die Vorzuege natuerlich for free zu geniessen.


Danach gings ab an den Strand und nach einer Kokusnuss-Erfrischung mit dem Public Bus nach Sigatoka und von dort aus mit dem zweiten Bus in die Naehe von Natadola Beach. Auf dem Weg dorthin gab es ein weiteres sehenswertes Highlight, bei dem ein Auto dachte es koennte fliegen und schnell eine Abkuerzung ueber eine 20 Meter tiefe Klippe in den Pacific genommen hat. Die restlichen 6km wurde ich dann von Rhandshi kutschiert. In Natadola auch hier erstmal in ein 5-Sterne-Resort eingeschlichen und dann an einem der 10 besten Straende von Fiji relaxt.


Zurueck zum 6km entfernten Busstop ging es auch hier wieder mit einer Mitfahrgelegenheit, die der Security vom Hotel organisiert hat. In der Busstation dann Vetaja kennengelernt der uns einen Lift wieder mal in einem Minivan besorgt hat und dank ihm wurde mir auch nur der ortsuebliche Tarif von 1 Euro und nicht der Touristentarif von 5 Euro abgeknuepft. Den Rest der Tour von Nadi zum Hostel habe ich dann mit dem Taxi gemeistert, der den teuersten und zugleich kuerzesten Teil des Trips ausmachte.

Alles in allem ein absolut genialer und erlebnisreicher Trip. Fiji i love you. See ya soon.

Fiji - Suva, Pacific Harbour

Genug von den Inseln war der Plan die Hauptstadt von Fiji zu erkunden und am naechsten Tag den Rest der Coral Coast zu besichtigen. Wie es mit Plaenen aber so ist, gehen sie nicht ganz immer so auf wie geplant.
Von Nadi ging es mit dem Public Bus in einem 4-stuendigen Trip durch die absolut traumhafte Landschaft Fiji's nach Suva. Gegen 17.00h bin ich dann in Suva angekommen und habe erstmal die Stadt unter die Lupe genommen.


Die Suche nach einer Unterkunft habe ich dann gegen 19.00h gestartet, leider erfolglos. Also den naechst besten Einheimischen angesprochen. In dem Fall Joe ein Security vom UN-Gebaeude. Joe liess mich dann wissen, das es kein Backpackerhostel in Suva gibt und die guenstigste Unterkunft ein Motel fuer 50$ sei, das jedoch mehr den Einheimischen dient, wenn sie betrunken ein Maedel abschleppen, das nicht ihre Frau ist. Also fuer Nichteinheimische nicht zu empfehlen. Das neachstgelegene Hostel war also 60km ausserhalb von Suva in Pacific Harbour zu finden und wie es der Zufall so will, arbeitet eine Cousine von Joe's Arbeitskollegin dort (Essearta). Diese hat dann auch prompt ihre Cousine angerufen und berichtet das ich auf dem Weg ins Hostel bin und einen Rabatt fuer mich klar gemacht. Ziel war es dann nach Pacific Harbour zu kommen. Problem ist allerdings, das um diese Zeit kein Bus mehr dorthin faehrt und ein Taxi bummelig 60$ kostet. Essearta hat mich daraufhin zum letzten Bus gefuehrt der nach Lemitown fuehrt, von dort aus sollte ich dann versuchen einen Lift nach Pacific Harbour zu bekommen. Die einzige Chance in der Nacht. Gesagt getan, ab in den voellig ueberfuellten Bus fuer 0,25 Euro, wo die Leute auf den Fenstern sassen und meine Wenigkeit nur zur Haelfte in der offenen Tuer stand. In Lemitown angekommen (noch 50km vor dem Ziel), habe ich dann Mike kennengelernt, der auch auf dem Weg nach Pacific Harbour war. Nach einer halben Stunde haben wir dann auch eine Mitfahrgelegenheit mit 13 anderen in einem Minivan fuer 1 Euro bekommen, der mit 7 Leuten eigentlich schon seine Kapazitaetsgrenze erreicht hat. Auf den Weg in die naechste Stadt sind wir dann noch in eine Polizeikontrolle geraten, die nach einem kleinen Small-Talk die Weiterfahrt allerdings gestattete. 11 km vor Pacific Harbour war dann Ende mit der Mitfahrgelegenheit. Also galt es den Rest auch noch zu schaffen. Ein paar Gespraeche spaeter mit den EInheimischen, erbarmte sich dann einer uns auf der Ladeflaeche seines Pickup-Trucks fuer 2 Euro zum ziel zu kutschieren.


Endlich in Pacific Harbour angekommen habe ich mich auf die Suche nach dem Hostel "Safari" gemacht, wo ich Vianna treffen sollte. Allerdings heisst das Hostel mittlerweile "Club Ozeana". Aber auch diese Huerde habe ich meisterhaft bewaeltigt und bin dann schliesslich um 23.50h im Hostel angekommen.

Samstag, 27. Februar 2010

Fiji - Beachcomber Island

Zweiter Touristenstop war die Partyinsel Beachcomber, die ihrem Namen im Abendgrauen auch gerecht wurde. Auf der Agenda standen Ring of Fire, Limbokontest und andere Trinkspiele. Im Morgengrauen dann im Yakuzi am Strand relaxt.

Fiji - South Sea Island

Neachster Stop war die kleinste Insel der Mamanuca Inselgruppe. Die Insel hatte eher das Format eines Sandkornes im Ozean. Es dauerte geschlagene 5 Minuten um die komplette Insel zu umrunden. Auf der Insel hab ich dann um mein Leben gechillt und mich vom Wainburu erholt.

Fiji - Mana Island

Am Morgen ging es dann mit dem Speedboot nach Mana Island, wo ich nach kurzweiliger allgemeiner Verwirrung von den Einheimischen in Empfang genommen wurde. Grund der Verwirrung war natuerlich, dass ich der einzige Gast war, der dank Roiroi nicht in einem Resort verweilt, sondern mit den Einheimischen im Dorf die Zeit verbringt.


Auf den Spuren von Tom Hank's Castaway habe ich dann erstmal die Insel erkundet, die zwischen der Insel Castaway (wo die Filmcrew uebernaechtigte) und Monuriki (der tatsaechliche Drehort) liegt. Auf der Rueckseite der Insel dann erstmal eine Palmenhuette gebaut, Kokusnuesse geangelt, die Kokusnussmilch getrunken und dabei tiefenentspannt.


Am Abend dann typisch fijianischen Fisch serviert bekommen, der geschmacklich bisher jeden Fisch den ich bis dato gegessen habe, um Welten uebertroffen hat. Jedoch wusste ich zu dem Zeitpunkt nicht, was noch besseres erwarten sollte. Am Montag ging es mit ein paar Maennern aus dem Dorf raus zum Speerfischen. Also Speer, Spanngummi, Schnorchelausruestung und Seil geschnappt und nach kurzer Trockenuebung ging es dann raus zum Korallenriff, wo die Fische zum Abschuss bereit standen (schwammen?). Nach 10 erfolgreich harpunierten Fischen hat dann das Gummi leider den Geist aufgegeben und ich bin mit voellig sonnenverbrannten Waden zueruck zum Boot. Fangergebnis insgesamt waren bummelig 500 Korallenfische + 1 Muraene. Bei Ankunft am Festland erwarteten uns die Frauen des Dorfes schon mit gewetzten Messern, um gleich ueber die Fische herzufallen. Ausgenommen und gewaschen haben wir die Fische dann ueber Kokusnussfeuer gegrillt und anschliessend in einer Salzwasser-Limetten-Chili Marinade eingelegt. Ein kulinarisches Highlight der Extraklasse.


Den Rest der Zeit habe ich als Teil der Familie mit Relaxen, Kirchengang, Kokusnuesse pfluecken/essen, Strandschmuck basteln, Kava und Wainburu trinken verbracht. Kava ist ein traditionelles Getraenk, das aus den Wurzeln des Kavabaums gewonnen wird und einen betrunken und betaeubt macht, obwohl es komplett alkoholfrei ist. Schmecken tut es wie Schlammwasser, also jetzt nicht so der Kracher. Ganz im Gegensatz zu Wainburu, das mir an meinem letzten Abend serviert wurde. Wainburu ist ein rumaehnliches Getraenk hergestellt aus Kokusmilch und anderen Fruechten, das dir mit ueber 50% den Abend versuesst. Stolzes Resultat des Abends waren dann 4 Flaschen mit 3 Maennern. Aufgewacht sind wir dann bei brutalstem Sonnenschein am Strand, wo wir am Abend zuvor das Trinkgelage gestartet haben. Ein erwuerdiger Abschied, des einfach perfekten Urlaubs auf Mana Island!

Donnerstag, 18. Februar 2010

Fiji - Nadi

Gestern 16.50 Uhr Ortszeit hab ich meinen Fuss auf Fiji gesetzt. Erstmal im Hostel direkt am Strand eingecheckt und die Abendsonne bei einem Schlueckchen Kava genossen. Heute morgen hab ich dann Roiroi kennen gelernt der mich nach Feierabend durch die Stadt gefuehrt hat. Die Preise sind schon eine andere Hausnummer, wenn man mit einem Einheimischen rumgeht. Da kostet das Taxi dann ploetzlich statt 10$ nur noch 1$.
Morgen geht es dann erstmal auf Mana, eine der 330 Inseln und von dort aus zur naechsten. Bin fuer die naechsten 10 Tage also von der Aussenwelt abgeschnitten. Melde mich mit einem unfangreichen Bericht also erst wieder im Maerz. Bis dahin!

Mittwoch, 17. Februar 2010

Kollege Judorolle

Das allein Reisen hat sein Ende. Mein neuer Travelmate ist Kollege Judorolle, ein reinrassiger japanischer Kampffisch.



Nach einem Tag der trauten Zweisamkeit trennten sich unsere Wege auch schon wieder, jedoch nur kurzweilig. Die Einwanderungsbehoerde der fijianischen Regierung verweigert Kollege Judorolle die Einreise. Lenny mein schwedischer Kumpel gewaehrt ihm jedoch Obdach, solange ich mich auf Fiji erhole. Danke Lenny!

Sonntag, 14. Februar 2010

Brisbanes letzte Atemzuege

Nach knapp 5 Wochen Arbeit heisst es jetzt wieder weiter reisen. Viel Zeit bleibt ja nicht mehr. Also am Donnerstag gehts fuer 11 Tage nach Fiji. Nach harter Arbeit ist son Urlaub auch bitter noetig. Bis dahin heisst es aber noch 3 Tage Fische dressieren bis die Flossen brennen.
Demnach: Hoch die Flosse!

Donnerstag, 4. Februar 2010

Bertha wir lieben dich

... aber unsere Differenzen die letzten Wochen waren einfach zu gross und der Preis den deine Neuen uns fuer dich geboten haben, war einfach zu verlockend. Du hast uns die letzten 4 Monate unermuedlich begleitet. Kein Berg, kein Strand, keine Wueste, keine noch so lange Strecke konnten uns aufhalten. Nur ein einziges mal hast du uns Kummer bereitet. Aber mit der Hilfe von "Batman" und meinem handwerklichen Geschick, haben wir auch deinen verstauchten Fuss wieder gerade gebogen. Dafuer moechte ich mich an dieser Stelle nochmal herzlich bedanken. Die Liebe die du uns gegeben hast, haben wir nur zu gut erwidert. Dafuer wirst du stets ein Platz in meinem Herzen tragen. Lass es dir gut gehen und wenn deine Neuen dich nicht auffrichtig behandeln, boykottiere einfach! Auch du hast dir den Ruhestand einmal verdient.


Bild des Jahres 2010



Story Bridge in Brisbane.

Sonntag, 31. Januar 2010

Sunshine Coast

Um sich von der harten Woche zu erholen, bin ich das Wochenende zu Thorsten an die Sunshine Coast entflohen. Trotz des schlechten Wetters haben wir uns nicht unterkriegen lassen und bei Bier und Regen im Pool entspannt. Maximal erholt bin ich heute wieder ins Hostel in Brisbane eingecheckt und morgen gehts dann an die Fische.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Brisbane - I got a Job die 2.

Die Verdienstaussicht bei meinen Strom- und Telefonfreunden war fuer ein Vertriebsass wie mich einfach nicht akzeptabel, daher habe ich ein weiteres mal die Branche gewechselt. Montag geht's an die Fische. Bin bei einen Grosshaendler fuer Aquariumfische und -zubehoer untergekommen. Jetzt heisst es also erstmal ein paar Wochen arbeiten und dann geht die Reise weiter.

Sonntag, 24. Januar 2010

Brisbane - Split die 2.

So heute haben sich Alex und Andy auf den Weg nach Sydney gemacht. Den beiden hat hier alles angekotzt. Verkaufaktion der Bertha wird also in Sydney weitergefuehrt. Ich bin aufs weitere erstmal ins Hostel eingecheckt und wird mal sehen was Brisbane noch so zu bieten hat.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Brisbane - I got a Job

Ahnungslose Australier aufgepasst, Montag gehts mit der Verkaufsaktion los. Morgen und Uebermorgen ist noch Schulung und dann heisst es Strom- und Telefonvertraege verkaufen was das Zeug haelt.

Montag, 18. Januar 2010

Stanthorpe - i quit the job

Welcome back Brisbane and Bertha. Um mich in anderen australischen Wirtschaftszweigen auszutoben, habe ich Stanthorpe verlassen. Per hitchhiking ging es mit einem Aborigini nach Brisbane, der mich waehrend der Fahrt ueber die Kultur seines Volkes aufgeklaert hat. Morgen geht es dann zum Vorstellungsgespraech als fieser Vertriebler fuer Telefon- und Stromvertraege. Bis dahin geniesse ich die Geraeumigkeit der Bertha wieder, die jedoch jetzt sein Ende nimmt. Der zweite Verkaufsstart beginnt.

Sonntag, 17. Januar 2010

Stanthorpe

Nach 1 Woche fiesestem Geschufte, haben wir am lang ersehnten Wochenende ein Ausflug in den nahe liegenden Nationalpark gemacht und bei besten Wetter auf der Spitze der Pyramids entspannt. Eine grandiose Aussicht, nur der Gedanke an die Pfirsiche die einen morgen wieder erwarten, truebten die Stimmung ein wenig. Zudem hat uns am Abend zuvor ein weltstarkes Schauspiel erwartet. Ein Gewitter das nur aus Blitzen bestand, kein Regen, kein Donner. Eine Stunde lang Millionen von Volt die den Himmel erleuchteten. Wicked!

Mittwoch, 13. Januar 2010

Stanthorpe

Arbeit, Arbeit, Arbeit. Fruitpicking ist mal echt kein Zuckerschlecken. Ich stehe jetzt schon seit 2 Tagen bei 35 Grad im Schatten (ich steh nur nicht im Schatten) aufm Feld und pfluecke Pfirsiche wie ein Weltmeister. Hab mir echt mal wieder Urlaub verdient.

Montag, 11. Januar 2010

Stanthorpe - i got a job

Nach einstuendiger Jobsuche waren wir auch direkt erfolgreich. Morgen um 6h geht es ab aufs Feld Pfirsiche pfluecken. Leider 200km von Brisbane entfernt. Also haben wir uns heute in Stanthorpe ins Hostel eingescheckt und verbringen jetzt erstmal die naechsten Tage mit Fruitpicking.

Sonntag, 10. Januar 2010

Brisbane

Die letzten beiden Tage haben wir ein wenig die Stadt erkundigt, die Rozy angefangen auszustatten - um sie in ein rassiges Campingmobil umzuruesten -, fuer Andy ein Konto eroeffnet und die Steuernummer beantragt. Die Jobsuche laeuft also auf Hochtouren! Da nach getaner Arbeit die Freizeit nicht leiden darf, haben wir heute im oeffentlichen Schwimmbad direkt am Fluss bei 35 C relaxt und im Anschluss ein sattes 200g Porterhousesteak fuer 2$ genossen.


I love Brisbane

Brisbane - Time to say goodbye

Nach 3 Monaten grandiosem Reisen, Erlebnissen und Leben in der Bertha ist es Zeit fuer einen neuen Abschnitt in Australien. Ich hab also meine Sachen gepackt und in Brisbane ausgestiegen, um hier dann doch dem Wort "work" im Work & Holiday Visum naehere Bedeutung zu schenken. Da Andy ebenfalls einen Job in Brisbane sucht bin ich voruebergehend in die "Rozy" (einer ferrari-roten Rennziege eingezogen, bis die Job- und Wohnungssuche erfolgreich verlaufen sind.

Nimbin


Bilder sagen mehr als 1000 Worte.



Das ultimative Hippiedorf, fuer alle Aussteiger Australiens

Freitag, 8. Januar 2010

Knockin on havens door

07:00 Uhr Ortszeit startet die Tour zum örtlichen Flughafen. Tim noch im Halbschlaf und keinen blassen Schimmer von dem was ihn erwartet, wecken wir ihm vor diesem Schild…



that's right Tim du springst gleich aus 14000ft zom deifel und wir kommen mit!


Nach kurzer Verzögerung aufgrund des aufkommenden Windes ging es dann gegen 11h in die Chesna die uns zur Himmelspforte kutschierte. In 4,3 km Hoehe ging die Tuer auf und es ging mit 200 km/h der Erde entgegen. Nach 1 Minute freiem Fall und brachialem Adrenalinausstoss öffnete sich der Fallschirm und es ging bei besten Blick auf Strand, Ozean und der City von Byron Bay dem Erdboden entgegen. WICKED!

Es gibt wahrscheinlich kaum ein Erlebnis das 60 sec deines Lebens so grandios fuellen kann!

Byron Bay

Im ersehnten Surfparadies Byron Bay angekommen haben wir weiter an unseren Surfskills gearbeitet und auf Weltcup-Niveau gebracht. Am Abend dann noch entspannt in Tim's Geburtstag reingefeiert und in freudiger Erwartung auf das kommende Ereignis schnell die Horizontale aufgesucht….

Montag, 4. Januar 2010

Coffs Harbour

Nach 2 Wochen absolut nicht annehmbarem Wetter kam in Coffs Harbour die ersehnte Wende. Aus diesem Grund haben wir nach langer Zeit mal wieder einen Strandtag eingelegt und uns im Wellenreiten versucht, leider immernoch mit maessigem Erfolg. Krönender Abschluss des Tages war dann das Rueckenenthaarungsprojekt bei Tim, wo jeder seine sadistischen Bedürfnisse nach Herzenslaune bei Tim ausleben konnte. Spass am Stück … ok fur Tim vielleicht nicht ganz so...

Newcastle, Port Macquarie, Kampsey

Von unserer Silvesterfeier erholt, haben wir noch einen kurzen Abstecher zum Darling Harbour hingelegt und dielokalen Sehenswürdigkeiten, wie den Fischmark und das Hafenareal unsicher gemacht. Anschliessen ging es dann wieder auf die Strasse um unseren permanenten Reisedrang zu befriedigen. Erster Stop war Newcastle, das uns bei bestem Regenwetter begruesste. Als Dankeschön haben wir diese Nettigkeit mit dem sofortigen Verlassen der Stadt am naechsten Tag erwidert. Weiter ging es dann nach Port Macquarie und da man sich hier das gleiche Wetter erlaubt, haben wir nur einen kurzen Koch-Stop eingelegt und sind dann nach Kampsey aufgebrochen, um weiter Strecke nach Byron Bay zu schaffen. Am naechsten Morgen noch schnell Andy's Auto angemeldet, was sich in Sydney etwas schwieriger gestaltete, da es an einer Residential Address mangelte. MIt meinem und Andy's geballtem Charme haben wir dieses Problem in der Kleinstadt jedoch mit Bravur gemeistert.

Samstag, 2. Januar 2010

Silvester Sydney - die laengste Party der Welt

Getrieben vom groessten Feuerwerk der Welt haben wir zusammen mit etwa 5 Millionen anderen Silvester in Sydney zelebriert. Von unserem Spot am Yarranabee Park hatten wir einen perfekten Blick auf die Harbour Bridge und dem grandiosen Raketenspektakel. Danach gings nach Kings Cross und City und da Silvester ja nur einen Tag geht haben wir kurzerhand das Event um einen weiteren verlaengert. Ort des Geschehens war das Field Day Festival mitten in Sydney, auf das wir direkt um 11h morgens durchmaschiert sind. Problem an der Sache war nur das fuer mich fehlende Ticket. Aber auch diese Huerde haben wir mit einem weiteren Paradetrick gemeistert und ohne Umwege durch den Haupteingang aufs Gelaende maschiert. Party on!