Donnerstag, 29. Oktober 2009

Carnavon

Ein weiterer Sieg fuer die Norddeutschen! Jackpot war diesmal ein Katzenhai. Mal sehen wie der Kumpel schmeckt.


Der Fisch von gestern war ne Wucht. Marty hat uns zum Abschied als Halb-Inder ein fuerstliches Curry gezaubert. Dazu gab es dann den Fisch. Ein absolutes kulinarisches Highlight.
Anschliessend den Abend gemuetlich ausklingen lassen, um uns heute auf den Weg nach Exmouth zum Tauchkurs zu machen.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Carnavon

Begleitet von sanften Rhtmen der Beatles haben wir die 350 km nach Carnavon gerockt. Hier angekommen haben Marty kennen gelernt, der uns erstmal zu sich eingeladen hat. Stehen mit unserem Van jetzt also bei ihm auf'm Parkplatz und koennen seine Wohnung mitbenutzen, ein mittlerweile fast unbekannter Luxus mal wieder eine vernuenftige Dusche, WC, Waschmaschine und Kueche benutzen zu koennen. Am naechsten Tag hat er uns mit ins oertliche Fitnesstudio genommen, das den Charme einer Hinterhof Hantelhuette hat. Anschliessend noch ne Runde Ultimate Frisbee gespielt, aehnlich wie Fussball nur halt mit Frisbee.

Montag hatten wir dann nach 3 Wochen unseren ersten Regentag. Eine absolute Frechheit, was wir in der Suncity (durchschnittlich 320 Sonnentage) nicht hinnehmen koennen.

Gestern wurden die Schwaben vom Norddeutschen Koennen deklasiert. Trophae war ein bummelig 5kg schweres Prachtexemplar von Fisch. Die Schwaben gingen leer aus.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Monkey Mia, Denham, Nanga Bay

Bertha ist wieder wohl auf und hat uns sicher nach Denham kutschiert. Dort haben wir uns ein weiteres mal im Fischen in der Shark Bay versucht. Ausbeute war ein recht gut schmeckender unbekannter Fisch und ein farbiges Exemplar der beim grillen blaue Graeten bekommen hat. Also haben wir von dem Kollegen lieber die Finger gelassen. Im Anschluss sind wir weiter nach Monkey Mia gefahren und haben ein paar Delfine bei der Fuetterung zugeschaut. Auf dem Weg nach Carnavon noch kurz in der Nanga Bay gehalten wo wir etwa 10 Kilometer langen Paradiesaehnlichen Strand komplette fuer uns alleine hatten.



Mittwoch, 21. Oktober 2009

Kalbarri National Park

Von Geraldton gings weiter in den Kalbarri National Park der mit einer Flaeche von 1830 km² etwa 15% von Schleswig-Holstein ausmacht. Die erste Nacht haben wir am Red Cliff verbracht und die ersten lebendigen Kaengurus gesehen. Am Morgen schliesslich dann einen Wal gemuetlich von der Klippe beim Morgenausritt beobachtet und danach nach Kalbarri gefahren.


Nach dem Dorf-Highlight, der taeglichen Pelikanfuetterung haben wir uns auf die Fischjagd gemacht, jedoch mit bedingtem Erfolg.

Am Mittwoch haben wir uns dem australischen Lebensstil angepasst und sind um 6h aufgestanden. Nach dem Fruehstuck ging es dann zur Wanderung an den Murchinson River.
Das Warnschild mit dem Hinweis auf erhoehtes Hitzetod-Risiko haben wir natuerlich begutachtet aber nicht ganz ernst genommen. Also die vorgeschlagenen 3 Liter Wasser pro Person auf 2,5 Liter fuer 3 Mann reduziert und den Rat nicht ueber Mittag in der Schlucht zu verweilen gaenzlich missachtet. Nach den ersten 5km haben wir es uns dann am Fluss gemuetlich gemacht und drei Fische rausgezogen. Die restlichen 7km waren bei bummelig 40 Grad natuerlich eine Kleinigkeit. Der Planet brannte!
Aber die drei Fische aufm Grill haben uns wieder auf Vordermann gebracht.

Den Rueckweg nach Kalbarri hat auch die dicke Bertha nicht ganz ungeschoren ueberstanden. Das Lenkgestaenge hatte sich geloest und der Reifen stand quer.
Nach kurzer Inspektion hab ich die Choose mit meinem handwerklichen Geschick natuerlich wieder hingebogen. Die Spur hat dann heute Morgen der wohl abgedrehteste Mechaniker an der Westkueste gerichtet (er hielt sich selbst fuer Batman). Also Bertha ist wieder wohl auf und durch nichts zu stoppen.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Geralton

Samstag Abend in Geralton angekommen haben wir hier das oertliche Nachtleben unter die Lupe genommen und die Nacht auf dem Parkplatz vom Supermarkt verbracht, bis uns um 6h morgens zwei Dorfsheriffs freundlich aber doch recht bestimmend darauf hingewiesen haben, das das Uebernachten im Van in der Stadt schlappe 250$ kostet.



Gestern haben wir mit ein paar Aussies Beachvolleyball gespielt und uns ueber die australische Lebensweise ausgetauscht. Kein Wunder das die so gluecklich sind, permanent gutes Wetter, Strand, perfekt gefplegte Parks mit BBQ's wo man mit der Familie und ein paar Steaks nach der Arbeit und einem ergiebigen Surftrip den Tag ausklingen laesst. Und der Wahnsinn ist das hier jeder ein Haus hat. Wohnungen gibts hier kaum und als solider Handwerker liegt das Durchschnittsgehalt bei 120.000$ in Jahr.

Cervantes, Nambung National Park, Jurien Bay

Die Reise ging weiter nach Cervantes, dem Nambung National Park und nach Jurien Bay. Im Numbung National Park waren die penetrantesten Fliegen aller Zeiten. Begleitet von durchschnittlich 300 Fliegen deren einziges Ziel war in Augen, Nase und Ohren zu fliegen haben wir die Pinnacles, etwa 1-4m hohe Kalksteine, besichtigt.



Danach den Tag am Stand von Cervantes verbracht und versucht uns das Abendbrot zu angeln. Anbeissen wollte aber lediglich ein uebermotivierter Seeloewe.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Lancellin

Lancellin ist der Hammer, ein 300 Seelendorf wie im schlechten Horrorfilm. 1 Supermartkt, 1 Bottleshop, 2 Pubs, 1 Surfshop, 1Internetcafe und 1 Polizeistation.

Grandios ist aber der Kontrast: im Westen ist kilometer langer Strand, 1 km nach Osten und man steht in der Wueste. Dort auch erstmal direkt Sandboarden gewesen.


VW Bus

Gestern haben wir uns diesen Pracht-Bus gekauft, Surfboard, Bodyboard, Kueche, Besteck, 50 CD's, Gitarre, ... alles injlusive. Mit der dicken Bertha reisen wir jetzt die Westkueste hoch von Strand zu Strand um dann im November in Carnavon zu sein und Erntehelfer zu spielen.



Erste Station war Two Rocks, wo wir direkt am Strand mit dem Bus geschlafen haben. Die Strassen hier sind der wahsinn, gerade noch in Perth einer 1,4 Millionen Metropole gewesen und keine 20 km weiter reine Steppe, wo dir alle halbe Stunde mal ein Auto entgegen kommt.

Am morgen haben wir uns im Wellenreiten versucht und dann weiter in den naechsten Ort (150km).

Montag, 12. Oktober 2009

Fremantle

Gestern war ein extrem erfolgreicher Tag. Erst vom Kite abgeschossen (ich seh aus, als waere ich in eine horde solider Skins geraten) und dann ist auch noch die Kamera kaputt. Also Bilder sind in naechster Zeit erstmal nicht zu erwarten.

Ansonsten plane ich gerade die naechste Station. Wahrscheinlich reise ich erstmal an der Westkueste rum und wird dann im Nordwesten mein Reisebudget mit Fruitpicking aufbessern.

Freitag, 9. Oktober 2009

Fremantle

Heute ist der erste Tag an dem es regnet (Ich weiss jetzt wohl wie ihr euch in good old Germany fuehlt), aber egal denn die Feier von gestern Abend haengt einem doch noch ein wenig in den Beinen.

Die Jobaussichten beim Bootshaendler sehen ziemlich gut aus. Russel von Kailis Marine kaspert das morgen und Montag mit seinem Manager und dem Manager vom Manager durch und dann kann ich 2-3 mal die Woche fuer 20$ die Stunde an Booten rumbasteln. Ich glaub ich hab meinen neuen Traumjob gefunden (@ all Versateler: jetzt ist Ueberzeugungsarbeit gefragt ;-) )

Fremantle

Heute haben wir den ganzen Tag nach einem Job gesucht. Sieht auch ganz gut aus entweder ein paar Boote startklar machen und das Wetter geniessen oder auf einem Fischtrawler anheuern und Krebse fischen.



Da Greg am Samstag abend nach Melbourne fliegt wird er natuerlich zuenftig verabschiedet. Die Getranke sind schon kalt gestellt.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Fremantle

Nach einem Job wird langsam gesucht, jetzt aber erstmal ab zum Strand mit zwei Jungs aus Stuttgart der Tim und der Alex und Greg aus Kanada. Das haben wir uns nach Beantragung der Steuernummer, Kontoeroeffnung und SIM-Karten Aktivierung auch echt verdient.





Der Strand war spitze! Haben bei meterhohen Wellen die Brandung unsicher gemacht und die Sonne genossen. Das Hostel hier ist auch ziemlich annehmbar, mit Pool, Tischtennis, Billiardtisch, Bar, Internet for free ....

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Perth

Nach 24h Flug und Bahnfahrt bin ich endlich in Perth angekommen. Da ich aber wahrscheinlich wie ein columbianischer Drogenkurier aussehe wurde ich dann auch prombt bis auf die Unterhose und mein kompletter Koffer durchsucht.
Naja die 25 Grad Celsius bei strahlend blauem Himmel entschaedigen halt schon.

















Was allerdings nicht wirklich entschaedigt sind die Preise. Shuttlebus 20$, Hostel 24$, Wasser 3$, Bier 3$, Fish&Chips 10$, $$$ wenn das so weiter geht bin ich nach einem Monat pleite. Brauche echt ein Job.