Mittwoch, 30. Dezember 2009

Happy New Year

Euch an allen ein frohes Neues und alles Gute fuer das naechste Jahr.

Wir werden das letzte Grossereignis in diesem Jahr in Sydney verbringen und bei Wein, Weib und Gesang die boesen Geister vertreiben.

Bis zum naechsten Jahr!

Dienstag, 29. Dezember 2009

Sydney - Koala Park

Motiviert von der wiederauferstandenen Sonne Sydney’s wollten wir uns heute in den nahe gelegenen Koala Park stuerzen um einen teil der Tierwelt Australien’s mit Haenden und Fuessen treten zu koennen.

Schnell fanden Heiko und Tim einen direkten weg durch ein privates BBQ um sich den Eintritt in den Park zu sparen. Leider hielt das Siegesgefuehl nicht lange an da alles unter den Augen der Parksecurity geschah und die Triumphfeier schliesslich mit dem Parkverweis endete.

Stefan und Tim schoepften letztendlich von ihrem Urlaubs-schnupperbackpackerbudget um die gereizte Parksecurtiymanschaft zu beruhigen und die eindruecke des Parks mit der Kamera festzuhalten waehrend der Rest der Crew den Mittag nutzte um die nahe gelegene verlassene Rangerhuette zu durchforsten…

Blue Mountains

Brutal uebershoppt und gestresst durch die asiatische Angebotsjagd, genehmigten wir uns einen 2-Tages-Trip in die nahe gelegenen Blue Mountains um durch Meditation und unberuehrte Natur zu unserm innern ICH zurueckzufinden.

Moris, der unsere Hitchhikerfreundlichen Berta sofort ins Frontlicht gestochen war lehrte uns im Meditationstempel die Kunst in uns zu kehren um unser Karma mit maximaler Energie aufzufrischen.

Nebenbei konnten wir von ihm noch einige Insiderinfos und must-haves zu Sydney und unserem geplanten Moerder-Jungle-Trip erfahren.

Die erste Info haben wir auch gleich genutzt und einen 6-Stunden Wanderung durch den gesperrten Robinson-Junckison-Trail, Quer durch den praehistorischen Regenwald vorbei an hundermeter hohen Wasserfaellen gemacht. Splitterfasernackt in den Wasserfaellen geduscht und mit 3 frisch gefangenen Flusskrebsen ging es dann zurueck in unser geliebtes Zuhause die Bertha!

Sydney

Immernoch gesaettigt von fuerstlichen Weihnachtsbuffet sind wir bei bestem Regenwetter in Sydney angekommen.
Somit viel unser geplantes Bondi Beach Weihnachtsfest ins Wasser. Daher haben wir Abends mit Bertha die Stadt erkundigt und den Kapazitaetstest mit 10 Personen bestanden.

Am Boxingday 26.12. sind wir dann uebermotiviert in den Apple Store reinmarschiert und 3 MacBook’s mit starkem Boxingday-discount klar gemacht. Das Team war noch immer unbefriedigt durch die von Menschen ueberflutteten Innenstadt. Darum wichen wir auf den kriesengeschuettelten Automobilmarkt aus und Andy kaufte einen feuerroten Ferrari (Typ Mazda 323 Bj 1989.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Weihnachten

Wie angekuendigt haben wir den Heiligabend am Strand bei BBQ und Kaltgetraenk verbracht. Menue des Abends war ein gemischter Salat mit Putenstreifen, dazu gegrilltes Allerlei vom Rind, Kaenguru, Lamm und Gemuese. Zum kroenenden Abschluss Apfel und Bananenkuechle mit Vanilliensosse. Wahrscheinlich eins der besten Essen die ich je gegessen habe. Im Anschluss stand die Bescherung an. An dieser Stelle besten Dank an Bettina und Stefan fuer das Geschenk!




Das Weihnachtsfest war WICKED!

Nooroma

Auf unserer Reise Richtung Sydney haben wir ein Zwischenstop in Nooroma gemacht. Auf dem Abendprogramm stand ein gemuetliches Angeln, was sich jedoch, nachdem wir Tes kennengelernt haben, in ein Hochseespektakel verwandelt hat. Tes ein griechischer Landsmann der seine komplette Freizeit dem Angeln widmet und dementsprechend ausgerustet war, hat uns in die Kunst des Rochenangelns und Octopusfangs eingewiesen. Auf der Abschussliste stand folgendes Prachtexemplar mit etwa 120 cm Spannweite.




Der Bursche war jedoch einfach zu gross und ausgebufft, um sich von uns gefangen nehmen zu lassen. Wahrscheinlich auch besser so. Also blieb es bei einer kleinen Streicheleinheit. Ganz leer gingen wir trotzdem nicht aus, denn nachdem Tes einen Octopus im Wasser entdeckte, zoegerte er keine Sekunde sprang in die Fluten und fing es mit den Haenden. Danach toetete er den Kollegen mit einem gekonnten Biss in den Kopf und 40 Wuerfen auf den Boden. Seiner Meinung nach die beste Variante.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Merry Christmas

Ich wuensche euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Geniesst die freien Tage und die weisse Wehnacht. Dieses Jahrhundertereignis wird mir zwar entgehen, jedoch ist mir die Alternative in Boardshort und Strand auch recht sympatisch. Ho Ho Ho und bis zum naechsten Jahr.

Montag, 21. Dezember 2009

Wilson Promontory National Park

Nach dem aufregenden Stadtleben in Melbourne war es mal wieder Zeit fuer etwas Natur. Also haben wir uns auf eine 5 Tageswanderung gemacht. Rucksaecke, Schlafsaecke, Proviant und ganz wichtig die Angel eingepackt und auf Tour gemacht. Am ersten Tag 18 km gewandert und am zweiten Tag die restlichen 25km geknackt. 5 Tage waren uns dann doch etwas zu griosszuegig geplant. Nach dem den letzten 25 km haben wir allerdings gemerkt warum ein so grosszuegiges Zeitfenster angesetzt war.

Machen uns jetzt weiter auf den Weg nach Sydney, damit wir Weihnachten rechtzeitig dort sind.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Projekt Adoption Andy und Bertha upgrade

Haustier kann jeder - wir haben Andy.

Aus Sicht der Projektleiter schien ein normales Haustier zum erfolgreichen Projektabschluss unwuerdig. Aus diesem Grund haben wir das Nutztier Andy adoptiert. Bootcamp Tasmanien hat er erfolgreich ueberstanden und nun gehts eben zu 6 in Richtung Sydney. Eigens dafuer wurde unsere maennerverschlingende Hubraumbolidin auf 6 Schlaf und Sitzplaetze aufgeruestet.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Melbourne

Die Nacht auf dem Flughafen verbracht hat uns Tim in Melbourne abgeholt. Wo auch die Nachschub-Projektmitglieder Heiko und Stefan landen. Auf Grund der anstehenden vielzaehligen Grossprojekte wurden sie eigens fuer diesen Trip per Eilverfahren eingeflogen. Also Bertha ist jetzt die naechste Zeit ein 5-Personen All-Inklusive Hotel und da Andy evtl. adoptiert wird, kann sich Bertha auch noch gut zum 6er Gespann entwickeln.

Lanceston

Geplanter Abflug aus Tasmanien ist Sonntag morgen 09:55 Ortszeit. Da die Faehre allerdings schon Samstag um 19:00 Ortszeit ablegt, heisst es fuer Alex, Andy und mich die Nacht durchzumachen, um uns dann rechtzeitig budgetsparend zu Fuss (14 km) auf den Weg zum Flughafen zu machen.
Gesagt, getan haben wir dann auch rechtzeitig um 04:00 die Reise angetreten. Nach etwa 500m kam uns dann spontan die Spitzenidee mal wieder mit der Unterstuetzung unseres Freund und Helfers zu rechnen. Nach einem netten Plausch wurden wir dann auch im Eileinsatz zum Airport kutschiert. Am Flughafen angekommen (04:15) war dieser jedoch noch geschlossen.
Etwa 20 min spaeter hatte allerdings jemand erbarmen und hat uns in den Terminal reingelassen. Super Sache Flughafen komplette fuer sich alleine und 5h Wartezeit vor sich.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Dienstag, 8. Dezember 2009

Tasmanien: Bertha's Geschenke

Nachdem das ganze auch fuer unsere “Old Lady” etwas viel war, bekam Sie von uns 2 wunderbare vorweihnachtliche Geschenke. Passend zu unserer Weihnachtsstimmung bekam die gute Dame einen roten Weihnachtsschal und in weiser Vorraussicht auf die bald eintreffenden Hallodries Stefan & Heiko haben wir die Berta dann noch mit einer massgeschneiderten Komode vom Recyclinghof ausgestattet.

Tasmanien: Gebirgsjaeger

Wieder alle vereint und vom Reisesstress erholt ging es dann ausgestattet, wie immer, mit Weihnachtsmuetze auf die Expedition durch die wunderschoene Landschaft Tasmaniens. Auf Tour den Mount Cradle zu erzwingen, erblickten wir die Vielseitigkeit Tasmaniens. Wir wanderten durch Wald, Gebirge, Seen, Regenwaelder erblickten Wasserfaelle und SCHNEE!!! auf der 1595 hohen Spitze des Mount Cradle.


Projekt Tasmanieneroberung

GESCHEITERT!

Kurz zum detaillierten Ablauf. Projektstart war Samstag Nachmittag Parkplatz Coles. Andy erfolgreich unter der Sitzbank verstaut,
Alex und ich in Schlafsaecken unter den Backpacks im Kofferraum unaufspuerbar getarnt. Danach ab zur Faehre. Schon bei der ersten Sicherheitskontrolle war schnelles Handeln und Umdisponierung gefordert. Das komplette Auto wurde nach Fruechten und sonstigen nicht Einfuhr genehmigten Waren durchsucht (natuerlich auch der Kofferraum). In weniger als einem Wimpernschlag galt es dann sich aud dem Schlafsack zu befreien und eine regulaere Sitzposition auf der Bank ueber Andy einzunehmen. Auf dem Weg zur Ticketkontrolle noch einen geschickten Stop auf der Toilette eingelegt um alle wieder ordentlich zu verstauen. Die Ticketkontrolle mit 1 Van und "1" Person haben wir dann erfolgreich bestanden und uns auf den Weg in die Faehre gemacht. Der Projekterfolg schien sicher und wurde bereits leicht gefeiert bis eine willkuerliche zweite Ticketkontrolle an Board zum Showstopper des Projekts wurde.
Auch mit dieser Situation wussten wir umzugehen und machten einen Buchungsfehler zum Uebeltaeter der fehlenden 3 Tickets. Doch auch diese geschickte List verlief erfolglos, nachdem der Kapitaen nach Rueckfrage bei der ersten Ticketkontrolle bestaetigt bekam, dass sich nur eine Person im Van befand. Daraufhin wurden Alex, Andy und ich von einer exklusiven Sicherheitsescorte von Board gefuehrt.
Immernoch selbst vom Buchungsfehler ueberzeugt, warteten wir im Terminal der Spirit of Tasmania und erkundigten uns nach dem weiteren Verlauf. Als sich die Freundlichkeit der Ticketverkaeuferin schlagartig wandelte und uns mitteilte das die Polizei im Anmarsch ist, sind wir vom Plan des Buchungsfehlers abgerueckt. Unsicher was uns zu erwarten hat, machten wir uns bereits ueber moegliche Abschiebungsszenarien aus dem Paradies gedanken. Die Missachtung und das stundenlange telefonieren unseres Freund und Helfers brachte keine Erleichterung. Die einzige Konversation fand statt, als sich der Wachmeister nach unserem legalen Aufenthalt in Australien informierte. Eine Entspannung der Situation traff erst ein, als uns die mittlerweile 3 Polizisten lachend mit den Worten "Crazy german guy's" abfuehrten. Auf dem Weg vom Hafengelaende erfuhren wir das wir die Ersten seit 6 Jahren waren. Worin auch die Ratlosigkeit und das stundenlange Telefonieren begruendet waren. Ganz straflos wollte die Polizei uns dann auch nicht von dannen ziehen lassen und verabschiedete uns mit einem freundlichen "don't do it again". - "Na klaar".
Waehrend wir uns praechtig amusierteten, machte sich Tim auf die ungewisse Reise nach Tasmanien. Sonntagmorgen (Nikolaustag) mit nichts in den Stiefeln, ohne Freunde alleine auf Tasmanien. Doch die Trauer hatte schnell ein Ende und der Nikolaus doch erbarmen. 9:13 Ortszeit kam das Geschenk fuer Tim per SMS: "Hey Tim, fahr nach Lanceston sind 100 km von Devonport, wir kommen um 16:30h an. Flug fuer 140 $ bekommen... bis nachher!"

Freitag, 4. Dezember 2009

Melbourne

Die unglaubliche Great Ocean Road hinter uns gelassen, sind wir jetzt in Melbourne angekommen. Die Strecke ist wahrscheinlich die schoenste Strasse die man mit einem fahrbaren Untersatz befahren kann.

Da das Projekt Tasmanieneroberung bevorsteht haben wir nur bedingt Zeit uns Melbourne genauer anzuschauen. Also sind wir gestern Abend nur kurz in das oertliche Nachtleben eingetaucht um uns heute ganz dem Projekt zu widmen. Besondere Herausforderung ist, dass wir nur eine Person und die Bertha gebucht haben. Die restlichen drei Personen schmuggeln wir rueber. Andy wird im Bettkasten verstaut und Alex und meine Wenigkeit werden eingepackt in Schlafsaecken im Kofferraum transportiert. Die Generalprobe hat wunderbar funktioniert. Um 19.30h wird es dann aber ernst. Also ihr hoert das naechste mal hoffentlich von mir aus Tasmanien.

Dezemberfieber

Nach mittlerweile 5 Wochen Rasierverbot, dass sich langsam dem Ende naehert (Endtermin 13.12.09), galt es ein neues Projekt zu initieren.

Projektname: Weihnachtsmuetzentragegebot
Starttermin: 01.12.09
Endtermin: 26.12.09
Projektbeschreibung: Ab dem 01.12.09 muss bei jeder Gelegenheit, ausgenommen: Duschen, Schlafen, Baden eine Weihnachtszipfelmuetze getragen werden.

Zudem haben wir die Bertha mit einem 91 cm grossen Prachttannenbaum ausgestattet. Ein Adventskalender darf natuerlich auch nicht fehlen. Einer fuer alle und wer das Tuerchen oeffnen darf, wird wie alles im Top-Team fair, neutral aber doch knallhart aus Ching-Chang-Choniert.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Southend

Montag abend wieder Andi, Freddi und David getroffen mit denen wir schon in Adelaide auf Pirsch waren. Die letzten Tage immer am Strand mit Lagerfeuer gegrillt und gepennt. Morgens aufstehen Kitesurfen, Rugby und Schwimmen – was fuer ein Leben!! Gestern ist dann noch Thomas unser Hollaendischer Freund mit seiner Freundin dazugestossen und so rocken wir nun in der 3er Van Caravane die Great Ocean Road nach Melbourne...

Sonntag, 29. November 2009

Victoria Harbour

Das Wetter war einfach zu demotivierend. 5 Tage in Folge schlechtes Wetter, eine absolute Frechheit die man sich hier erlaubt. Kann mir jetzt aber annaehernd vorstellen, wie es euch in Deutschland ergeht. Also haben wir Adelaide verlassen und machen uns jetzt auf den Weg nach Melbourne ueber die Great Ocean Road. Erster Stop Victoria Harbour, ein nettes kleines Hafenstaedtchen.

Freitag, 27. November 2009

Adelaide

Die letzten beiden Tage haben wir Adelaide erkundet. Gestern sind wir dann mit Fahrrad in die Adelaide Hills gefahren und haben den ersten Koala gesichtet. Der Kumpel war aber zu entspannt und hat sich nicht vom Baum bewegt. In den Hills haben wir natuerlich dann die Cross-Strecke mit den City-Bikes gewaehlt, was der Reifen nicht ganz so witzig fand und hat kurzerhand Schlapp gemacht. Also auf der Felge zurueck gefahren und in den groessten Monsum Australiens geraten, dabei blieb kein Koerperteil trocken.

Mittwoch, 25. November 2009

Adelaide

Der Ernst des Lebens hat begonnen! Nach einem gemuetlichen Fotoshooting vom Sonnenuntergang am Strand
wurden wir fuer eine TV-Werbung engagiert. Der erste Job und gleich knallhart. Unsere Aufgabe bestand darin am Strand zu liegen, aus dem Wasser zu gehen und laessig am Strand zu schlendern. Nach dem hoechst anstrengenden Dreh sind wir zum Boxtraining von Carsten gegangen, den wir am Morgen kennen gelernt haben. Carsten hatte mal gar kein Mitleid mit uns und uns gequaelt wie ein Drill Seargent. Danke Carsten!




Port Lincoln, Port Augusta

In Port Lincoln hat Bertha eine staatlich legitimierte verlaengerte Daseinsberechtigung von 6 Monaten erhalten und hat sich von einer Queen (Registrierung: Queensland) in eine rassige Suedstaatlerin entwickelt (Registrierung: South Australia).

Nach dieser hoechst produktiven Arbeit haben wir uns auf den Weg nach Port Augusta gemacht.

Sonntag, 22. November 2009

The Trip goes on

Mittlerweile haben wir bummelig 2500km gerockt. Zivilisation war auf der Reise so gut wie nicht vorhanden.

Um nicht permanent im Auto zu sitzen haben wir hier und da mal einen Stop in einem Nationalpark gemacht. Hier haben wir auch direkt ein paar Voegel gezaeht, sind 60m am Baum hochgeklettert und Bekanntschaft mit einer Schlange (Art unbekannt) gemacht.







Gestern sind wir in Port Lincoln angekommen und Berthas Geburtstag mit einem BBQ der Extraklasse celebriert. Berths ist jetzt quasi Neugeboren und gerade erst vom Band gelaufen.


Mittwoch, 18. November 2009

Rockingham, Mandurah, Bunbury, Margaret River, Albany

Nach einer Woche unzaehliger Interessenten und Testfahrten hat sich kein Kaufer gefunden. Der Reisedrang war aber zu gross um weiter zu warten. Also haben wir der Bertha neue Schuhe verpasst und uns auf den Weg zur Ostkueste gemacht. Die ersten 600 km sind geschafft und die restlichen 4000 km sind ein Katzensprung. Dahin vertreiben wir uns die Zeit mit ein paar Stops an einigen guten Spots, die aber mit jedem Kilometer zur Mangelware werden.



Motto: Hit the Road and overtaking is out!
In Margaret River angekommen haben Alex und ich uns nach einer kleinen Staerkung auf eine Wanderung ueber den 10-Mile-Trail begeben. Nach eintretender Dunkelheit und voelliger Disorientierung hat sich der 10-Mile-Walk in einen 30 Meilen langen Parcour der Verwirrung entwickelt. Nach 4-stuendigem Umherschwirren sind wir dann aber doch angekommen. Am Morgen hat dann die Bertha ihre Strafzettelresistenz verloren. Ergebnis, 100$ Strafe wegen Wildcampen.

Samstag, 14. November 2009

Fremantle

Hatten bisher ne ganze Menge Interessenten , aber gekauft hat noch keiner unsere Bertha. Falls sich bis Montag noch kein Kaeufer gefunden hat. reisen wir erstmal weiter und versuchen in einem anderen Staat die Zulassung zu bekommen. Sollte auch das scheitern versenken wir die Bertha ehrwuerdig im Ozean um dort fuer alle Zeit in Erinnerung zu bleiben.

Die ganze Autoprozedur hat auch unsere letzten Tage in Anspruch genommen. Dieser Termindruck und Stress ist schon eine ziemliche Belastung von der es sich erstmal zu erholen gilt. Haben daher heute bei sanften Raegge-Hymnen mit der oertlichen Bevoelkerung den Tag im Park und am Strand verbracht.

Montag, 9. November 2009

Carnavon, Geraldton, Perth, Fremantle

Im Tiefflug sind wir nach einem zweitaegigen Zwischenstopp bei Marty wieder Richtung Fremantle gefahren, unserem Startort und Kaufort der Bertha. Dies soll dann auch der Verkaufsort unserer heissgeliebten Bertha werden. Auch wenn wir dies schweren Herzens tun. Es ist aber Zeit fuer einen neuen Abschnitt und ausserdem bekommen wir die Registrierung nicht verlaengert bzw. nur mit ziemlich grossem Aufwand und Kosten. Also lautet die Mission: Bertha mit Mordsgewinn an irgendwelche Franzosen mit wenig Englischkenntnissen und noch weniger Ahnung von der Autoregistrierung zu verkaufen.
Nach 5 min der Autoanprangerung haben auch schon zwei angebissen. Morgen werden wir sehen, was daraus wird.

Dienstag, 3. November 2009

Cape Range National Park

Ich hab das verdammte Paradies gefunden! Nach unserem letzten Tauchgang sind wir in den Cape Range National Park gefahren um uns von dem Tauchstress der letzten Tage zu erholen. Erster Stop war Turquoise Bay. Ein Traumstrand der seines Gleichen sucht. Also haben wir da bei etwa 38 Grad in der Sonne gelegen und beim Schnorcheln die oertliche Korallenlandschaft erkundschaftet, als ausgebildete Vollprofi-Taucher ja kein Problem mehr fuer uns.
Anschliessend sind wir noch nach Yardie Creek gefahren und durch eine traumhafte Schlucht gewandert, diesmal auch mit ausreichend Wasser.

Machen uns jetzt allmaehlig wieder auf den Weg nach Sueden, da es weiter noerdlich einfach zu heiss ist.

Montag, 2. November 2009

Exmouth

Heute hatten wir unseren eigentlich letzten Tauchgang am Navy Pier, einer der 10 besten Tauchspots auf der Welt. Das war unbeschreiblich! Um nur ein paar Unterwasserbegegnungen aufzuzaehlen, Weissspitzen Riffhai, Schildkroeten, Seeschlange, Buckelwal, Steinfisch, Lionfish, Delphine, Baracuda, Moraene und bummelig 3000 andere farbige Prachtkandidaten.
Da der zweite Tauchgang aufgrund zu starker Stroemung ausfallen musste, war dies also nur der eigentlich letzte Tauchgang. Morgen haben wir dann noch einen bei den Morien Islands.



Nichtsdestotrotz wurden wir von unserer Mitstreiterin Emilie heute zum BBQ eingeladen, um mal etwas anderes in den Bauch zu bekommen als nur Pasta oder Reis, wie sie sagt. Kurz zur ihrer Person (hat sie sich echt verdient): mal eben Haus und alles in Perth verkauft und reist jetzt mit Mann und ihren zwei Kindern im Reisebus die naechsten 5-10 Jahre quer durch Australien. Wicked!

Sonntag, 1. November 2009

Exmouth

In Exmouth angekommen haben wir uns fuer den Tauchkurs angemeldet. Nach Theoriekurs, Swimmingpool-Lehrgang und erfolgreich bestandener Pruefung ging es heute zu zwei Tauchgaengen in den grossen Teich. Einfach grandios! Gemuetlich durchs Korallenriff getaucht und den farbenpraechtigsten Fischen und ein paar Suppenschildkroeten Hallo gesagt. Auf der Fahrt zum Riff wurden wir von einem ausserst akrobatischen Buckelwal begleitet. Leider gibt es von den Sprungkuensten des Kumpels keine Bilder.

P.S.: Der Bertha gehts praechtig. Allerdings schwaechelt ihre Einstellung zum losfahren ein wenig. Vielleicht auch nur weil permanent die Musik laeuft nur der Motor nicht.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Carnavon

Ein weiterer Sieg fuer die Norddeutschen! Jackpot war diesmal ein Katzenhai. Mal sehen wie der Kumpel schmeckt.


Der Fisch von gestern war ne Wucht. Marty hat uns zum Abschied als Halb-Inder ein fuerstliches Curry gezaubert. Dazu gab es dann den Fisch. Ein absolutes kulinarisches Highlight.
Anschliessend den Abend gemuetlich ausklingen lassen, um uns heute auf den Weg nach Exmouth zum Tauchkurs zu machen.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Carnavon

Begleitet von sanften Rhtmen der Beatles haben wir die 350 km nach Carnavon gerockt. Hier angekommen haben Marty kennen gelernt, der uns erstmal zu sich eingeladen hat. Stehen mit unserem Van jetzt also bei ihm auf'm Parkplatz und koennen seine Wohnung mitbenutzen, ein mittlerweile fast unbekannter Luxus mal wieder eine vernuenftige Dusche, WC, Waschmaschine und Kueche benutzen zu koennen. Am naechsten Tag hat er uns mit ins oertliche Fitnesstudio genommen, das den Charme einer Hinterhof Hantelhuette hat. Anschliessend noch ne Runde Ultimate Frisbee gespielt, aehnlich wie Fussball nur halt mit Frisbee.

Montag hatten wir dann nach 3 Wochen unseren ersten Regentag. Eine absolute Frechheit, was wir in der Suncity (durchschnittlich 320 Sonnentage) nicht hinnehmen koennen.

Gestern wurden die Schwaben vom Norddeutschen Koennen deklasiert. Trophae war ein bummelig 5kg schweres Prachtexemplar von Fisch. Die Schwaben gingen leer aus.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Monkey Mia, Denham, Nanga Bay

Bertha ist wieder wohl auf und hat uns sicher nach Denham kutschiert. Dort haben wir uns ein weiteres mal im Fischen in der Shark Bay versucht. Ausbeute war ein recht gut schmeckender unbekannter Fisch und ein farbiges Exemplar der beim grillen blaue Graeten bekommen hat. Also haben wir von dem Kollegen lieber die Finger gelassen. Im Anschluss sind wir weiter nach Monkey Mia gefahren und haben ein paar Delfine bei der Fuetterung zugeschaut. Auf dem Weg nach Carnavon noch kurz in der Nanga Bay gehalten wo wir etwa 10 Kilometer langen Paradiesaehnlichen Strand komplette fuer uns alleine hatten.



Mittwoch, 21. Oktober 2009

Kalbarri National Park

Von Geraldton gings weiter in den Kalbarri National Park der mit einer Flaeche von 1830 km² etwa 15% von Schleswig-Holstein ausmacht. Die erste Nacht haben wir am Red Cliff verbracht und die ersten lebendigen Kaengurus gesehen. Am Morgen schliesslich dann einen Wal gemuetlich von der Klippe beim Morgenausritt beobachtet und danach nach Kalbarri gefahren.


Nach dem Dorf-Highlight, der taeglichen Pelikanfuetterung haben wir uns auf die Fischjagd gemacht, jedoch mit bedingtem Erfolg.

Am Mittwoch haben wir uns dem australischen Lebensstil angepasst und sind um 6h aufgestanden. Nach dem Fruehstuck ging es dann zur Wanderung an den Murchinson River.
Das Warnschild mit dem Hinweis auf erhoehtes Hitzetod-Risiko haben wir natuerlich begutachtet aber nicht ganz ernst genommen. Also die vorgeschlagenen 3 Liter Wasser pro Person auf 2,5 Liter fuer 3 Mann reduziert und den Rat nicht ueber Mittag in der Schlucht zu verweilen gaenzlich missachtet. Nach den ersten 5km haben wir es uns dann am Fluss gemuetlich gemacht und drei Fische rausgezogen. Die restlichen 7km waren bei bummelig 40 Grad natuerlich eine Kleinigkeit. Der Planet brannte!
Aber die drei Fische aufm Grill haben uns wieder auf Vordermann gebracht.

Den Rueckweg nach Kalbarri hat auch die dicke Bertha nicht ganz ungeschoren ueberstanden. Das Lenkgestaenge hatte sich geloest und der Reifen stand quer.
Nach kurzer Inspektion hab ich die Choose mit meinem handwerklichen Geschick natuerlich wieder hingebogen. Die Spur hat dann heute Morgen der wohl abgedrehteste Mechaniker an der Westkueste gerichtet (er hielt sich selbst fuer Batman). Also Bertha ist wieder wohl auf und durch nichts zu stoppen.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Geralton

Samstag Abend in Geralton angekommen haben wir hier das oertliche Nachtleben unter die Lupe genommen und die Nacht auf dem Parkplatz vom Supermarkt verbracht, bis uns um 6h morgens zwei Dorfsheriffs freundlich aber doch recht bestimmend darauf hingewiesen haben, das das Uebernachten im Van in der Stadt schlappe 250$ kostet.



Gestern haben wir mit ein paar Aussies Beachvolleyball gespielt und uns ueber die australische Lebensweise ausgetauscht. Kein Wunder das die so gluecklich sind, permanent gutes Wetter, Strand, perfekt gefplegte Parks mit BBQ's wo man mit der Familie und ein paar Steaks nach der Arbeit und einem ergiebigen Surftrip den Tag ausklingen laesst. Und der Wahnsinn ist das hier jeder ein Haus hat. Wohnungen gibts hier kaum und als solider Handwerker liegt das Durchschnittsgehalt bei 120.000$ in Jahr.

Cervantes, Nambung National Park, Jurien Bay

Die Reise ging weiter nach Cervantes, dem Nambung National Park und nach Jurien Bay. Im Numbung National Park waren die penetrantesten Fliegen aller Zeiten. Begleitet von durchschnittlich 300 Fliegen deren einziges Ziel war in Augen, Nase und Ohren zu fliegen haben wir die Pinnacles, etwa 1-4m hohe Kalksteine, besichtigt.



Danach den Tag am Stand von Cervantes verbracht und versucht uns das Abendbrot zu angeln. Anbeissen wollte aber lediglich ein uebermotivierter Seeloewe.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Lancellin

Lancellin ist der Hammer, ein 300 Seelendorf wie im schlechten Horrorfilm. 1 Supermartkt, 1 Bottleshop, 2 Pubs, 1 Surfshop, 1Internetcafe und 1 Polizeistation.

Grandios ist aber der Kontrast: im Westen ist kilometer langer Strand, 1 km nach Osten und man steht in der Wueste. Dort auch erstmal direkt Sandboarden gewesen.


VW Bus

Gestern haben wir uns diesen Pracht-Bus gekauft, Surfboard, Bodyboard, Kueche, Besteck, 50 CD's, Gitarre, ... alles injlusive. Mit der dicken Bertha reisen wir jetzt die Westkueste hoch von Strand zu Strand um dann im November in Carnavon zu sein und Erntehelfer zu spielen.



Erste Station war Two Rocks, wo wir direkt am Strand mit dem Bus geschlafen haben. Die Strassen hier sind der wahsinn, gerade noch in Perth einer 1,4 Millionen Metropole gewesen und keine 20 km weiter reine Steppe, wo dir alle halbe Stunde mal ein Auto entgegen kommt.

Am morgen haben wir uns im Wellenreiten versucht und dann weiter in den naechsten Ort (150km).

Montag, 12. Oktober 2009

Fremantle

Gestern war ein extrem erfolgreicher Tag. Erst vom Kite abgeschossen (ich seh aus, als waere ich in eine horde solider Skins geraten) und dann ist auch noch die Kamera kaputt. Also Bilder sind in naechster Zeit erstmal nicht zu erwarten.

Ansonsten plane ich gerade die naechste Station. Wahrscheinlich reise ich erstmal an der Westkueste rum und wird dann im Nordwesten mein Reisebudget mit Fruitpicking aufbessern.

Freitag, 9. Oktober 2009

Fremantle

Heute ist der erste Tag an dem es regnet (Ich weiss jetzt wohl wie ihr euch in good old Germany fuehlt), aber egal denn die Feier von gestern Abend haengt einem doch noch ein wenig in den Beinen.

Die Jobaussichten beim Bootshaendler sehen ziemlich gut aus. Russel von Kailis Marine kaspert das morgen und Montag mit seinem Manager und dem Manager vom Manager durch und dann kann ich 2-3 mal die Woche fuer 20$ die Stunde an Booten rumbasteln. Ich glaub ich hab meinen neuen Traumjob gefunden (@ all Versateler: jetzt ist Ueberzeugungsarbeit gefragt ;-) )

Fremantle

Heute haben wir den ganzen Tag nach einem Job gesucht. Sieht auch ganz gut aus entweder ein paar Boote startklar machen und das Wetter geniessen oder auf einem Fischtrawler anheuern und Krebse fischen.



Da Greg am Samstag abend nach Melbourne fliegt wird er natuerlich zuenftig verabschiedet. Die Getranke sind schon kalt gestellt.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Fremantle

Nach einem Job wird langsam gesucht, jetzt aber erstmal ab zum Strand mit zwei Jungs aus Stuttgart der Tim und der Alex und Greg aus Kanada. Das haben wir uns nach Beantragung der Steuernummer, Kontoeroeffnung und SIM-Karten Aktivierung auch echt verdient.





Der Strand war spitze! Haben bei meterhohen Wellen die Brandung unsicher gemacht und die Sonne genossen. Das Hostel hier ist auch ziemlich annehmbar, mit Pool, Tischtennis, Billiardtisch, Bar, Internet for free ....

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Perth

Nach 24h Flug und Bahnfahrt bin ich endlich in Perth angekommen. Da ich aber wahrscheinlich wie ein columbianischer Drogenkurier aussehe wurde ich dann auch prombt bis auf die Unterhose und mein kompletter Koffer durchsucht.
Naja die 25 Grad Celsius bei strahlend blauem Himmel entschaedigen halt schon.

















Was allerdings nicht wirklich entschaedigt sind die Preise. Shuttlebus 20$, Hostel 24$, Wasser 3$, Bier 3$, Fish&Chips 10$, $$$ wenn das so weiter geht bin ich nach einem Monat pleite. Brauche echt ein Job.