Kurz zum detaillierten Ablauf. Projektstart war Samstag Nachmittag Parkplatz Coles. Andy erfolgreich unter der Sitzbank verstaut,
Alex und ich in Schlafsaecken unter den Backpacks im Kofferraum unaufspuerbar getarnt. Danach ab zur Faehre. Schon bei der ersten Sicherheitskontrolle war schnelles Handeln und Umdisponierung gefordert. Das komplette Auto wurde nach Fruechten und sonstigen nicht Einfuhr genehmigten Waren durchsucht (natuerlich auch der Kofferraum). In weniger als einem Wimpernschlag galt es dann sich aud dem Schlafsack zu befreien und eine regulaere Sitzposition auf der Bank ueber Andy einzunehmen. Auf dem Weg zur Ticketkontrolle noch einen geschickten Stop auf der Toilette eingelegt um alle wieder ordentlich zu verstauen. Die Ticketkontrolle mit 1 Van und "1" Person haben wir dann erfolgreich bestanden und uns auf den Weg in die Faehre gemacht. Der Projekterfolg schien sicher und wurde bereits leicht gefeiert bis eine willkuerliche zweite Ticketkontrolle an Board zum Showstopper des Projekts wurde.
Auch mit dieser Situation wussten wir umzugehen und machten einen Buchungsfehler zum Uebeltaeter der fehlenden 3 Tickets. Doch auch diese geschickte List verlief erfolglos, nachdem der Kapitaen nach Rueckfrage bei der ersten Ticketkontrolle bestaetigt bekam, dass sich nur eine Person im Van befand. Daraufhin wurden Alex, Andy und ich von einer exklusiven Sicherheitsescorte von Board gefuehrt.
Immernoch selbst vom Buchungsfehler ueberzeugt, warteten wir im Terminal der Spirit of Tasmania und erkundigten uns nach dem weiteren Verlauf. Als sich die Freundlichkeit der Ticketverkaeuferin schlagartig wandelte und uns mitteilte das die Polizei im Anmarsch ist, sind wir vom Plan des Buchungsfehlers abgerueckt. Unsicher was uns zu erwarten hat, machten wir uns bereits ueber moegliche Abschiebungsszenarien aus dem Paradies gedanken. Die Missachtung und das stundenlange telefonieren unseres Freund und Helfers brachte keine Erleichterung. Die einzige Konversation fand statt, als sich der Wachmeister nach unserem legalen Aufenthalt in Australien informierte. Eine Entspannung der Situation traff erst ein, als uns die mittlerweile 3 Polizisten lachend mit den Worten "Crazy german guy's" abfuehrten. Auf dem Weg vom Hafengelaende erfuhren wir das wir die Ersten seit 6 Jahren waren. Worin auch die Ratlosigkeit und das stundenlange Telefonieren begruendet waren. Ganz straflos wollte die Polizei uns dann auch nicht von dannen ziehen lassen und verabschiedete uns mit einem freundlichen "don't do it again". - "Na klaar".
Waehrend wir uns praechtig amusierteten, machte sich Tim auf die ungewisse Reise nach Tasmanien. Sonntagmorgen (Nikolaustag) mit nichts in den Stiefeln, ohne Freunde alleine auf Tasmanien. Doch die Trauer hatte schnell ein Ende und der Nikolaus doch erbarmen. 9:13 Ortszeit kam das Geschenk fuer Tim per SMS: "Hey Tim, fahr nach Lanceston sind 100 km von Devonport, wir kommen um 16:30h an. Flug fuer 140 $ bekommen... bis nachher!"
Glänzende Geschichte!
AntwortenLöschenBisher die Krönung der Tour für mich.
Party On!
Volker