Sonntag, 28. Februar 2010

Fiji - Pacific Harbour, Natadola Beach

Morgens aus dem Hostel ausgecheckt, auf den Weg zum Strand erstmal flux in ein 5-Sterne-Resort reingeschmuggelt, um dort die Vorzuege natuerlich for free zu geniessen.


Danach gings ab an den Strand und nach einer Kokusnuss-Erfrischung mit dem Public Bus nach Sigatoka und von dort aus mit dem zweiten Bus in die Naehe von Natadola Beach. Auf dem Weg dorthin gab es ein weiteres sehenswertes Highlight, bei dem ein Auto dachte es koennte fliegen und schnell eine Abkuerzung ueber eine 20 Meter tiefe Klippe in den Pacific genommen hat. Die restlichen 6km wurde ich dann von Rhandshi kutschiert. In Natadola auch hier erstmal in ein 5-Sterne-Resort eingeschlichen und dann an einem der 10 besten Straende von Fiji relaxt.


Zurueck zum 6km entfernten Busstop ging es auch hier wieder mit einer Mitfahrgelegenheit, die der Security vom Hotel organisiert hat. In der Busstation dann Vetaja kennengelernt der uns einen Lift wieder mal in einem Minivan besorgt hat und dank ihm wurde mir auch nur der ortsuebliche Tarif von 1 Euro und nicht der Touristentarif von 5 Euro abgeknuepft. Den Rest der Tour von Nadi zum Hostel habe ich dann mit dem Taxi gemeistert, der den teuersten und zugleich kuerzesten Teil des Trips ausmachte.

Alles in allem ein absolut genialer und erlebnisreicher Trip. Fiji i love you. See ya soon.

Fiji - Suva, Pacific Harbour

Genug von den Inseln war der Plan die Hauptstadt von Fiji zu erkunden und am naechsten Tag den Rest der Coral Coast zu besichtigen. Wie es mit Plaenen aber so ist, gehen sie nicht ganz immer so auf wie geplant.
Von Nadi ging es mit dem Public Bus in einem 4-stuendigen Trip durch die absolut traumhafte Landschaft Fiji's nach Suva. Gegen 17.00h bin ich dann in Suva angekommen und habe erstmal die Stadt unter die Lupe genommen.


Die Suche nach einer Unterkunft habe ich dann gegen 19.00h gestartet, leider erfolglos. Also den naechst besten Einheimischen angesprochen. In dem Fall Joe ein Security vom UN-Gebaeude. Joe liess mich dann wissen, das es kein Backpackerhostel in Suva gibt und die guenstigste Unterkunft ein Motel fuer 50$ sei, das jedoch mehr den Einheimischen dient, wenn sie betrunken ein Maedel abschleppen, das nicht ihre Frau ist. Also fuer Nichteinheimische nicht zu empfehlen. Das neachstgelegene Hostel war also 60km ausserhalb von Suva in Pacific Harbour zu finden und wie es der Zufall so will, arbeitet eine Cousine von Joe's Arbeitskollegin dort (Essearta). Diese hat dann auch prompt ihre Cousine angerufen und berichtet das ich auf dem Weg ins Hostel bin und einen Rabatt fuer mich klar gemacht. Ziel war es dann nach Pacific Harbour zu kommen. Problem ist allerdings, das um diese Zeit kein Bus mehr dorthin faehrt und ein Taxi bummelig 60$ kostet. Essearta hat mich daraufhin zum letzten Bus gefuehrt der nach Lemitown fuehrt, von dort aus sollte ich dann versuchen einen Lift nach Pacific Harbour zu bekommen. Die einzige Chance in der Nacht. Gesagt getan, ab in den voellig ueberfuellten Bus fuer 0,25 Euro, wo die Leute auf den Fenstern sassen und meine Wenigkeit nur zur Haelfte in der offenen Tuer stand. In Lemitown angekommen (noch 50km vor dem Ziel), habe ich dann Mike kennengelernt, der auch auf dem Weg nach Pacific Harbour war. Nach einer halben Stunde haben wir dann auch eine Mitfahrgelegenheit mit 13 anderen in einem Minivan fuer 1 Euro bekommen, der mit 7 Leuten eigentlich schon seine Kapazitaetsgrenze erreicht hat. Auf den Weg in die naechste Stadt sind wir dann noch in eine Polizeikontrolle geraten, die nach einem kleinen Small-Talk die Weiterfahrt allerdings gestattete. 11 km vor Pacific Harbour war dann Ende mit der Mitfahrgelegenheit. Also galt es den Rest auch noch zu schaffen. Ein paar Gespraeche spaeter mit den EInheimischen, erbarmte sich dann einer uns auf der Ladeflaeche seines Pickup-Trucks fuer 2 Euro zum ziel zu kutschieren.


Endlich in Pacific Harbour angekommen habe ich mich auf die Suche nach dem Hostel "Safari" gemacht, wo ich Vianna treffen sollte. Allerdings heisst das Hostel mittlerweile "Club Ozeana". Aber auch diese Huerde habe ich meisterhaft bewaeltigt und bin dann schliesslich um 23.50h im Hostel angekommen.

Samstag, 27. Februar 2010

Fiji - Beachcomber Island

Zweiter Touristenstop war die Partyinsel Beachcomber, die ihrem Namen im Abendgrauen auch gerecht wurde. Auf der Agenda standen Ring of Fire, Limbokontest und andere Trinkspiele. Im Morgengrauen dann im Yakuzi am Strand relaxt.

Fiji - South Sea Island

Neachster Stop war die kleinste Insel der Mamanuca Inselgruppe. Die Insel hatte eher das Format eines Sandkornes im Ozean. Es dauerte geschlagene 5 Minuten um die komplette Insel zu umrunden. Auf der Insel hab ich dann um mein Leben gechillt und mich vom Wainburu erholt.

Fiji - Mana Island

Am Morgen ging es dann mit dem Speedboot nach Mana Island, wo ich nach kurzweiliger allgemeiner Verwirrung von den Einheimischen in Empfang genommen wurde. Grund der Verwirrung war natuerlich, dass ich der einzige Gast war, der dank Roiroi nicht in einem Resort verweilt, sondern mit den Einheimischen im Dorf die Zeit verbringt.


Auf den Spuren von Tom Hank's Castaway habe ich dann erstmal die Insel erkundet, die zwischen der Insel Castaway (wo die Filmcrew uebernaechtigte) und Monuriki (der tatsaechliche Drehort) liegt. Auf der Rueckseite der Insel dann erstmal eine Palmenhuette gebaut, Kokusnuesse geangelt, die Kokusnussmilch getrunken und dabei tiefenentspannt.


Am Abend dann typisch fijianischen Fisch serviert bekommen, der geschmacklich bisher jeden Fisch den ich bis dato gegessen habe, um Welten uebertroffen hat. Jedoch wusste ich zu dem Zeitpunkt nicht, was noch besseres erwarten sollte. Am Montag ging es mit ein paar Maennern aus dem Dorf raus zum Speerfischen. Also Speer, Spanngummi, Schnorchelausruestung und Seil geschnappt und nach kurzer Trockenuebung ging es dann raus zum Korallenriff, wo die Fische zum Abschuss bereit standen (schwammen?). Nach 10 erfolgreich harpunierten Fischen hat dann das Gummi leider den Geist aufgegeben und ich bin mit voellig sonnenverbrannten Waden zueruck zum Boot. Fangergebnis insgesamt waren bummelig 500 Korallenfische + 1 Muraene. Bei Ankunft am Festland erwarteten uns die Frauen des Dorfes schon mit gewetzten Messern, um gleich ueber die Fische herzufallen. Ausgenommen und gewaschen haben wir die Fische dann ueber Kokusnussfeuer gegrillt und anschliessend in einer Salzwasser-Limetten-Chili Marinade eingelegt. Ein kulinarisches Highlight der Extraklasse.


Den Rest der Zeit habe ich als Teil der Familie mit Relaxen, Kirchengang, Kokusnuesse pfluecken/essen, Strandschmuck basteln, Kava und Wainburu trinken verbracht. Kava ist ein traditionelles Getraenk, das aus den Wurzeln des Kavabaums gewonnen wird und einen betrunken und betaeubt macht, obwohl es komplett alkoholfrei ist. Schmecken tut es wie Schlammwasser, also jetzt nicht so der Kracher. Ganz im Gegensatz zu Wainburu, das mir an meinem letzten Abend serviert wurde. Wainburu ist ein rumaehnliches Getraenk hergestellt aus Kokusmilch und anderen Fruechten, das dir mit ueber 50% den Abend versuesst. Stolzes Resultat des Abends waren dann 4 Flaschen mit 3 Maennern. Aufgewacht sind wir dann bei brutalstem Sonnenschein am Strand, wo wir am Abend zuvor das Trinkgelage gestartet haben. Ein erwuerdiger Abschied, des einfach perfekten Urlaubs auf Mana Island!

Donnerstag, 18. Februar 2010

Fiji - Nadi

Gestern 16.50 Uhr Ortszeit hab ich meinen Fuss auf Fiji gesetzt. Erstmal im Hostel direkt am Strand eingecheckt und die Abendsonne bei einem Schlueckchen Kava genossen. Heute morgen hab ich dann Roiroi kennen gelernt der mich nach Feierabend durch die Stadt gefuehrt hat. Die Preise sind schon eine andere Hausnummer, wenn man mit einem Einheimischen rumgeht. Da kostet das Taxi dann ploetzlich statt 10$ nur noch 1$.
Morgen geht es dann erstmal auf Mana, eine der 330 Inseln und von dort aus zur naechsten. Bin fuer die naechsten 10 Tage also von der Aussenwelt abgeschnitten. Melde mich mit einem unfangreichen Bericht also erst wieder im Maerz. Bis dahin!

Mittwoch, 17. Februar 2010

Kollege Judorolle

Das allein Reisen hat sein Ende. Mein neuer Travelmate ist Kollege Judorolle, ein reinrassiger japanischer Kampffisch.



Nach einem Tag der trauten Zweisamkeit trennten sich unsere Wege auch schon wieder, jedoch nur kurzweilig. Die Einwanderungsbehoerde der fijianischen Regierung verweigert Kollege Judorolle die Einreise. Lenny mein schwedischer Kumpel gewaehrt ihm jedoch Obdach, solange ich mich auf Fiji erhole. Danke Lenny!

Sonntag, 14. Februar 2010

Brisbanes letzte Atemzuege

Nach knapp 5 Wochen Arbeit heisst es jetzt wieder weiter reisen. Viel Zeit bleibt ja nicht mehr. Also am Donnerstag gehts fuer 11 Tage nach Fiji. Nach harter Arbeit ist son Urlaub auch bitter noetig. Bis dahin heisst es aber noch 3 Tage Fische dressieren bis die Flossen brennen.
Demnach: Hoch die Flosse!

Donnerstag, 4. Februar 2010

Bertha wir lieben dich

... aber unsere Differenzen die letzten Wochen waren einfach zu gross und der Preis den deine Neuen uns fuer dich geboten haben, war einfach zu verlockend. Du hast uns die letzten 4 Monate unermuedlich begleitet. Kein Berg, kein Strand, keine Wueste, keine noch so lange Strecke konnten uns aufhalten. Nur ein einziges mal hast du uns Kummer bereitet. Aber mit der Hilfe von "Batman" und meinem handwerklichen Geschick, haben wir auch deinen verstauchten Fuss wieder gerade gebogen. Dafuer moechte ich mich an dieser Stelle nochmal herzlich bedanken. Die Liebe die du uns gegeben hast, haben wir nur zu gut erwidert. Dafuer wirst du stets ein Platz in meinem Herzen tragen. Lass es dir gut gehen und wenn deine Neuen dich nicht auffrichtig behandeln, boykottiere einfach! Auch du hast dir den Ruhestand einmal verdient.


Bild des Jahres 2010



Story Bridge in Brisbane.