Sonntag, 29. November 2009
Victoria Harbour
Das Wetter war einfach zu demotivierend. 5 Tage in Folge schlechtes Wetter, eine absolute Frechheit die man sich hier erlaubt. Kann mir jetzt aber annaehernd vorstellen, wie es euch in Deutschland ergeht. Also haben wir Adelaide verlassen und machen uns jetzt auf den Weg nach Melbourne ueber die Great Ocean Road. Erster Stop Victoria Harbour, ein nettes kleines Hafenstaedtchen.
Freitag, 27. November 2009
Adelaide
Die letzten beiden Tage haben wir Adelaide erkundet. Gestern sind wir dann mit Fahrrad in die Adelaide Hills gefahren und haben den ersten Koala gesichtet. Der Kumpel war aber zu entspannt und hat sich nicht vom Baum bewegt. In den Hills haben wir natuerlich dann die Cross-Strecke mit den City-Bikes gewaehlt, was der Reifen nicht ganz so witzig fand und hat kurzerhand Schlapp gemacht. Also auf der Felge zurueck gefahren und in den groessten Monsum Australiens geraten, dabei blieb kein Koerperteil trocken.
Mittwoch, 25. November 2009
Adelaide
Der Ernst des Lebens hat begonnen! Nach einem gemuetlichen Fotoshooting vom Sonnenuntergang am Strand

wurden wir fuer eine TV-Werbung engagiert. Der erste Job und gleich knallhart. Unsere Aufgabe bestand darin am Strand zu liegen, aus dem Wasser zu gehen und laessig am Strand zu schlendern. Nach dem hoechst anstrengenden Dreh sind wir zum Boxtraining von Carsten gegangen, den wir am Morgen kennen gelernt haben. Carsten hatte mal gar kein Mitleid mit uns und uns gequaelt wie ein Drill Seargent. Danke Carsten!
Port Lincoln, Port Augusta
In Port Lincoln hat Bertha eine staatlich legitimierte verlaengerte Daseinsberechtigung von 6 Monaten erhalten und hat sich von einer Queen (Registrierung: Queensland) in eine rassige Suedstaatlerin entwickelt (Registrierung: South Australia).
Nach dieser hoechst produktiven Arbeit haben wir uns auf den Weg nach Port Augusta gemacht.
Nach dieser hoechst produktiven Arbeit haben wir uns auf den Weg nach Port Augusta gemacht.
Sonntag, 22. November 2009
The Trip goes on
Mittlerweile haben wir bummelig 2500km gerockt. Zivilisation war auf der Reise so gut wie nicht vorhanden.
Um nicht permanent im Auto zu sitzen haben wir hier und da mal einen Stop in einem Nationalpark gemacht. Hier haben wir auch direkt ein paar Voegel gezaeht, sind 60m am Baum hochgeklettert und Bekanntschaft mit einer Schlange (Art unbekannt) gemacht.


Um nicht permanent im Auto zu sitzen haben wir hier und da mal einen Stop in einem Nationalpark gemacht. Hier haben wir auch direkt ein paar Voegel gezaeht, sind 60m am Baum hochgeklettert und Bekanntschaft mit einer Schlange (Art unbekannt) gemacht.
Mittwoch, 18. November 2009
Rockingham, Mandurah, Bunbury, Margaret River, Albany
Nach einer Woche unzaehliger Interessenten und Testfahrten hat sich kein Kaufer gefunden. Der Reisedrang war aber zu gross um weiter zu warten. Also haben wir der Bertha neue Schuhe verpasst und uns auf den Weg zur Ostkueste gemacht. Die ersten 600 km sind geschafft und die restlichen 4000 km sind ein Katzensprung. Dahin vertreiben wir uns die Zeit mit ein paar Stops an einigen guten Spots, die aber mit jedem Kilometer zur Mangelware werden.
Motto: Hit the Road and overtaking is out!
In Margaret River angekommen haben Alex und ich uns nach einer kleinen Staerkung auf eine Wanderung ueber den 10-Mile-Trail begeben. Nach eintretender Dunkelheit und voelliger Disorientierung hat sich der 10-Mile-Walk in einen 30 Meilen langen Parcour der Verwirrung entwickelt. Nach 4-stuendigem Umherschwirren sind wir dann aber doch angekommen. Am Morgen hat dann die Bertha ihre Strafzettelresistenz verloren. Ergebnis, 100$ Strafe wegen Wildcampen.
Samstag, 14. November 2009
Fremantle
Hatten bisher ne ganze Menge Interessenten , aber gekauft hat noch keiner unsere Bertha. Falls sich bis Montag noch kein Kaeufer gefunden hat. reisen wir erstmal weiter und versuchen in einem anderen Staat die Zulassung zu bekommen. Sollte auch das scheitern versenken wir die Bertha ehrwuerdig im Ozean um dort fuer alle Zeit in Erinnerung zu bleiben.
Die ganze Autoprozedur hat auch unsere letzten Tage in Anspruch genommen. Dieser Termindruck und Stress ist schon eine ziemliche Belastung von der es sich erstmal zu erholen gilt. Haben daher heute bei sanften Raegge-Hymnen mit der oertlichen Bevoelkerung den Tag im Park und am Strand verbracht.
Die ganze Autoprozedur hat auch unsere letzten Tage in Anspruch genommen. Dieser Termindruck und Stress ist schon eine ziemliche Belastung von der es sich erstmal zu erholen gilt. Haben daher heute bei sanften Raegge-Hymnen mit der oertlichen Bevoelkerung den Tag im Park und am Strand verbracht.
Montag, 9. November 2009
Carnavon, Geraldton, Perth, Fremantle
Im Tiefflug sind wir nach einem zweitaegigen Zwischenstopp bei Marty wieder Richtung Fremantle gefahren, unserem Startort und Kaufort der Bertha. Dies soll dann auch der Verkaufsort unserer heissgeliebten Bertha werden. Auch wenn wir dies schweren Herzens tun. Es ist aber Zeit fuer einen neuen Abschnitt und ausserdem bekommen wir die Registrierung nicht verlaengert bzw. nur mit ziemlich grossem Aufwand und Kosten. Also lautet die Mission: Bertha mit Mordsgewinn an irgendwelche Franzosen mit wenig Englischkenntnissen und noch weniger Ahnung von der Autoregistrierung zu verkaufen.
Nach 5 min der Autoanprangerung haben auch schon zwei angebissen. Morgen werden wir sehen, was daraus wird.
Nach 5 min der Autoanprangerung haben auch schon zwei angebissen. Morgen werden wir sehen, was daraus wird.
Dienstag, 3. November 2009
Cape Range National Park
Ich hab das verdammte Paradies gefunden! Nach unserem letzten Tauchgang sind wir in den Cape Range National Park gefahren um uns von dem Tauchstress der letzten Tage zu erholen. Erster Stop war Turquoise Bay. Ein Traumstrand der seines Gleichen sucht. Also haben wir da bei etwa 38 Grad in der Sonne gelegen und beim Schnorcheln die oertliche Korallenlandschaft erkundschaftet, als ausgebildete Vollprofi-Taucher ja kein Problem mehr fuer uns.
Anschliessend sind wir noch nach Yardie Creek gefahren und durch eine traumhafte Schlucht gewandert, diesmal auch mit ausreichend Wasser.
Montag, 2. November 2009
Exmouth
Heute hatten wir unseren eigentlich letzten Tauchgang am Navy Pier, einer der 10 besten Tauchspots auf der Welt. Das war unbeschreiblich! Um nur ein paar Unterwasserbegegnungen aufzuzaehlen, Weissspitzen Riffhai, Schildkroeten, Seeschlange, Buckelwal, Steinfisch, Lionfish, Delphine, Baracuda, Moraene und bummelig 3000 andere farbige Prachtkandidaten.
Da der zweite Tauchgang aufgrund zu starker Stroemung ausfallen musste, war dies also nur der eigentlich letzte Tauchgang. Morgen haben wir dann noch einen bei den Morien Islands.

Nichtsdestotrotz wurden wir von unserer Mitstreiterin Emilie heute zum BBQ eingeladen, um mal etwas anderes in den Bauch zu bekommen als nur Pasta oder Reis, wie sie sagt. Kurz zur ihrer Person (hat sie sich echt verdient): mal eben Haus und alles in Perth verkauft und reist jetzt mit Mann und ihren zwei Kindern im Reisebus die naechsten 5-10 Jahre quer durch Australien. Wicked!
Da der zweite Tauchgang aufgrund zu starker Stroemung ausfallen musste, war dies also nur der eigentlich letzte Tauchgang. Morgen haben wir dann noch einen bei den Morien Islands.
Nichtsdestotrotz wurden wir von unserer Mitstreiterin Emilie heute zum BBQ eingeladen, um mal etwas anderes in den Bauch zu bekommen als nur Pasta oder Reis, wie sie sagt. Kurz zur ihrer Person (hat sie sich echt verdient): mal eben Haus und alles in Perth verkauft und reist jetzt mit Mann und ihren zwei Kindern im Reisebus die naechsten 5-10 Jahre quer durch Australien. Wicked!
Sonntag, 1. November 2009
Exmouth
In Exmouth angekommen haben wir uns fuer den Tauchkurs angemeldet. Nach Theoriekurs, Swimmingpool-Lehrgang und erfolgreich bestandener Pruefung ging es heute zu zwei Tauchgaengen in den grossen Teich. Einfach grandios! Gemuetlich durchs Korallenriff getaucht und den farbenpraechtigsten Fischen und ein paar Suppenschildkroeten Hallo gesagt. Auf der Fahrt zum Riff wurden wir von einem ausserst akrobatischen Buckelwal begleitet. Leider gibt es von den Sprungkuensten des Kumpels keine Bilder.
P.S.: Der Bertha gehts praechtig. Allerdings schwaechelt ihre Einstellung zum losfahren ein wenig. Vielleicht auch nur weil permanent die Musik laeuft nur der Motor nicht.
P.S.: Der Bertha gehts praechtig. Allerdings schwaechelt ihre Einstellung zum losfahren ein wenig. Vielleicht auch nur weil permanent die Musik laeuft nur der Motor nicht.
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